Nutzer die sich in den frühen Morgenstunden in der Nacht von Donnerstag auf Freitag bei Twitter angemeldet haben bekamen nicht wie üblich die neusten Tweets zu Gesicht, sondern eine manipulierte Version von Twitter, die für die „ Iranian Cyber Army“ warb.
Twitterangaben zu folge wurde jedoch nicht der Websever geknackt, sondern die DNS-Einträge manipuliert, was aber auch nicht besser ist. DNS-Einträge sorgen für die richtige Weiterleitung im Internet. Gibt man zum Beispiel „www.dsl-station.de“ ein, sendet der Browser eine Anfrage an einen DNS Server und dieser gibt dann die IP und der Browser des Benutzers kann die Dateien laden.
Diese Manipulation sei jedoch nach ein paar Stunden behoben worden sein und es wurden keine weiteren Schäden festgestellt. Applikationen und die API sind nicht betroffen gewesen von diesem Angriff. Lediglich ein Ausfall des Dienstes für ein paar Stunden ist zu beklagen gewesen. Die Betreiber des Internetdienstes sind bereits auf Spurensuche gegangen und wollen die Nutzer immer auf dem Laufenden halten.